Holzbesitzer wissen oft gar nicht mehr wohin mit ihrem schönen Holz. Sie haben vielleicht sehr viele Wälder in denen unzählige Bäume stehen, die eventuell einmal abgeholzt werden müssen und durch kleine Bäume wieder ersetzt werden. Doch nicht immer möchte man das gute Holz als Brennholz verwenden oder gar verkaufen. Manchmal kann man daraus auch sein eigenes Haus bauen. Die Menge, die dafür benötigt wird, ist enorm. Hat man nicht alles Selbst zur Verfügung, kann man die restliche Menge dazu kaufen. Hat man das Material ganz oder zum größten Teil selbst, so fällt auch der Kredit oder das Baudarlehen niedriger aus. Die Kosten werden nicht so hoch und man kann sich auf andere Dinge mehr konzentrieren. Der Bau an sich wird mit Sicherheit günstiger.
Das eigene Holz muss aber erst noch behandelt werden. Es gibt viele Holzverarbeitungsfirmen, die sich um solche Dinge kümmern. Dies kostet zwar eine Kleinigkeit ist aber bei Weitem nicht so teuer, wie der Kauf des Holzes. Ist man sich nicht genau darüber im Klaren, wie hoch die Baufinanzierung sein wird, so kann man mit einem Berater der Bank oder einem Architekten eine Kalkulation aufstellen. In dieser werden nicht nur die Aufbereitung des Holzes, sondern auch alle anderen Kosten wie Zinsen, Strom, Beton und Handwerkerkosten berücksichtigt. Freunde und Nachbarn helfen in der Regel sehr gerne, wenn es darum geht, ein Haus zu bauen. So spart man sich auch hier etwas Geld, das man in die Brotzeit der Arbeiter investieren kann. Das Baugeld ist auch bei einem Bau mit dem eigenen Holz sehr wichtig und muss gut aufgeteilt werden. An der Verpflegung der Helfer sollte man jedoch nicht sparen. Je besser die Verpflegung umso besser auch die Moral der Arbeiter.
Ist dies der Fall, sollte man seine Bauhelfer auch gut versichern. Es gibt für Freunde und Verwandte eine zusätzliche Versicherung, die man abschließen kann. Somit sind alle, die sich auf dem Bau bewegen und nicht bei einer Firma angestellt sind über die Bauhelferversicherung abgesichert. Passiert ihnen etwas, wird der Schaden ersetzt und es gibt keinen Streit. Aber auch das Gebäude selbst sollte abgesichert sein. Es handelt sich zwar um das eigene Material, dennoch können Schäden auftreten, die man nicht selbst verursacht hat. Eine Bauherrenversicherung, oder die passende Gebäudeversicherung sind ein wesentlicher Bestandteil einer Kalkulation. Werden diese genau wie eine Rechtsschutzversicherung nicht abgeschlossen kann einen das in eine große Schuldenfalle locken. Der Rechtsschutz und auch die anderen Versicherungen kosten zwar Geld, aber dies zahlt sich auf jeden Fall aus, wenn ein Schadensfall vorliegt.