Bei der Wahl des geeigneten Tagesgeldkontos spielen natürlich in erster Regel die Tagesgeldzinsen eine Rolle. Was sie hierbei und ansonsten noch beachten sollten, erfahren Sie im Folgenden.
Tagesgeldzinsen
Die Tagesgeldzinsen sind der Wert, mit denen die Banken in ihren Tagesgeld Angeboten hauptsächlich werben. An dem Zusatz p.a. (lateinisch: per annum) lässt sich erkennen, dass dies die Tagesgeldzinsen pro Jahr sind. Häufig werben die Banken mit überaus hohen Zinssätzen, die dann allerdings, so besagt es das Kleingedruckte, nur für einen bestimmten Zeitraum, beispielsweise ein Jahr, und nur für Neukunden gilt. Danach gilt in der Regel ein deutlich niedrigerer Tagesgeldzinssatz.
Intervall der Zinsgutschrift
Auch hierbei unterscheiden sich die einzelnen Angebote teilweise deutlich. Schreibt die eine Bank die Tagesgeldzinsen monatlich gut, erfolgt dies bei einer anderen nur jährlich. Doch auch vierteljährige oder halbjährige Zinsgutschriften sind möglich. Hierbei sollten Sie auf eine möglichst häufige Zinsgutschrift achten, da Sie so vom Zinseszins-Effekt profitieren. Der Grund hierfür: Die bereits gut geschriebenen Zinsbeträge werden natürlich weiterhin verzinst.
Minimaler und maximaler Anlagebetrag
Während ein minimaler Anlagebetrag die Ausnahme ist, gibt es bei den meisten Tagesgeldangeboten einen maximalen Anlagebetrag, meist sind dies rund 30.000 Euro. Beträge, die diesen Wert übersteigen, werden entweder gar nicht oder mit einem deutlich geringeren Tagesgeldzinssatz vergütet.
Einlagensicherung
Die Anlagebeträge deutscher und europäischer Banken sind über die jeweiligen Einlagensicherung geschützt. Beträge bis 20.000 Euro müssen in jedem EU-Land zu mindestens 90 % abgesichert sein. Neben der gesetzlichen Einlagensicherung bestehen in den meisten Ländern weitere Einlagensicherungsfonds, über die die Anlagebeträge meist bis zu einem deutlich höheren Betrag abgesichert sind. Ob die jeweilige Bank hier dran teilnimmt, erfahren Sie in der Regel auf der jeweiligen Bank-Homepage.
Die attraktivsten Tagesgeldkonten finden Sie in unserem Online Tagesgeldkonto Vergleich. Mit Hilfe der genannten Aspekte sollte Ihnen der Vergleich der einzelnen Angebote deutlich leichter fallen.
Festgeld als Tagesgeld-Alternative
Beim Festgeld wird das Guthaben, anders als beim Tagesgeldkonto, für einen bestimmten Zeitraum (z.B. 12 Monate) fest angelegt. Welche Rendite erwirtschaftet werden kann, zeigt die Seite Festgeldzinsen im Vergleich.
Eine Erläuterung zahlreicher Begriffe finden Sie im Kredit Lexikon. Banken im BLZ Verzeichnis Österreich finden.